Social Design Elevation Days 2017

Social Design Elevation Days 2017
Vom 9. bis zum 12.3.2017 finden in München die Social Design Elevation Days 2017, das Finale des Hans Sauer Preis 2017 zum Thema „Partizipative Schulentwicklung“, statt. Im Rahmen des Wettbewerbs wurden in ganz Deutschland Konzepte gesucht, die das Potential haben, eine gemeinschaftliche Schulentwicklung – bezogen auf das Lernen, auf das schulische Zusammenleben und auf den Lernort/Lernraum Schule – zu fördern; Ideen, die Mitgestaltung und Kooperation zum festen Bestandteil des Schullebens werden lassen und die Inklusion aller, die am Schulalltag beteiligt sind, ermöglichen.

Die aus über sechzig Beiträgen ausgewählten elf Finalprojekte werden jetzt nach München auf die Social Design Elevation Days eingeladen. Bereits zum dritten Mal findet das Finale des Hans Sauer Preis in Form einer offenen Co-Creation-Werkstatt im Rahmen der Munich Creative Business Week statt, während der in diesem Jahr zahlreiche Veranstaltungen zum Thema „Design Connects – The Smart Revolution“ angeboten werden.

Die Social Design Elevation Days wollen auch in diesem Jahr den Teilnehmern des Hans Sauer Preises 2017 intensive und vielfältige Arbeitsmöglichkeiten an ihren Ideen und Konzepten ermöglichen, für interdisziplinäre Vernetzung sorgen und der Öffentlichkeit neue Zugänge und Lösungsansätze für gesellschaftliche Herausforderungen vermitteln. Dazu laden wir die Finalisten des Wettbewerbs ein, ihre Konzepte in einem ko-kreativen und kooperativen Modus weiter in Richtung Umsetzung zu bringen. Dabei kann man ihnen immer wieder über die Schulter schauen und Teil des spannenden Prozesses werden.

Neben den elf Finalisten-Teams laden wir zahlreiche Experten aus dem Bildungsbereich aber auch aus Design, Architektur und Politik ein, mit den Teilnehmern aber auch der Öffentlichkeit in den Diskurs zu treten. Stattfinden wird die kostenlose Veranstaltung zum dritten mal im Impact Hub Munich, einem sozial ausgerichteten Co-Working- und Community-Space.

Das Programm:* 

Donnerstag, 9.3.2017: Auftakt 

ab 18.00 Uhr: Auftaktevent, Kennenlernen der Projektteams und ihrer Projekte

Freitag, 10.3.2017: Prototyping 

9.30 Uhr: Einführung

10.00 – 16.00 Uhr: Prototyping unter Anleitung von Profis, mit besonderen Materialien und Hilfestellung; im Anschluss: Testläufe und Anpassung (Tester sind herzlich willkommen – um Anmeldung wird gebeten!)

Ab 18.00 Uhr: Interaktive Podiumsveranstaltung (Fishbowl) zum Thema „Wie kommt Innovation in die Schule? MIt Karin Doberer – Lernlandschaft | Philipp Knodel – App Camps | Simon Köhl – Serlo | Helmut Kausler – Steelcase | Carl Mirwald – MOS München | Johannes Thalhof – Hess / Thalhof / Kusmierz

Samstag, 11.3.2017: Coaching und Vorbereitung für das Finale 

9.00 – 13.00 Uhr: Coaching-Sessions für Projektteams

14.00 – 17.00 Uhr: Vorbereitung der Präsentationen für das Finale (Probanden sind herzlich eingeladen – um Anmeldung wird gebeten!)

Ab 18.00 Uhr: Schule macht sich… Partizipative Schulentwicklung am Beispiel  der Südschule in Bad Tölz Mit den Baupiloten aus Berlin, dem Education Innovation Lab aus Berlin und dem Schule macht sich…-Team der Hans Sauer Stiftung 

Sonntag, 12.3.2017: Finale 

9.00 Uhr: Gemeinsames Frühstück

12.00 Uhr: Keynote von Van Bo Le-Mentzel, im Anschluss Finalpräsentationen der Projektteams 

14.00 – 15.00 Uhr: Pause // Publikumsabstimmung und Jurysitzung 

15.00 Uhr: Bekanntgabe des Gewinners des Hans Sauer Preis 2017 

 

Alle bold markierten Veranstaltungen sind öffentlich, für alle anderen Termine wird um eine Anmeldung an schulemachtsich@hanssauerstiftung.de gebeten.

Veranstaltungsort: Impact HUB Munich, Gotzingerstrasse 8, 81371 München

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit bayern design, dem Impact Hub Munich und dem Education Innovation Lab statt. Der Eintritt ist kostenlos.

 

bayern design              Bildergebnis für impact hub munich         Bildergebnis für education innovation lab       Bildergebnis für stiftung deutsches design museum     Bildergebnis für Hans Sauer Stiftung

Hans Sauer Preis 2017 – Finalisten

Die Finalisten des Hans Sauer Preis 2017 „Schule macht sich..“ stehen fest. Die elf Teams wurden aus Einreichungen aus dem gesamtem Bundesgebiet ausgewählt und von einem Coach bis zur zweiten Einreichung begleitet. Die Konzepte der Finalisten könnten unterschiedlicher nicht sein und zeigen auf, wie vielseitig die Möglichkeiten der partizipativen Schulentwicklung sind. Alle Teams werden nun zu den Social Design Elevation Days 2017 nach München eingeladen, um ihre Konzepte weiter zu entwickeln und um am Finale teilzunehmen.

Finalisten Hans Sauer Preis 2017

 

Let‘s play Schule

Mit Hilfe des Projekts „Let’s play Schule“ sollen Lehramtsstudenten die Möglichkeit bekommen, echte Praxiserfahrung zu sammeln und auf der anderen Seite Schulen Zeit für Schulentwicklungsprozesse gewinnen. Dafür übernehmen die Studierenden für eine Woche Teile des Lehrbetriebs und unterrichten dort nach selbstkonzipierten Unterrichtsentwürfen.

 

Regionomie: Educational Link to daily ife 

Das Team Regionomie möchte mit seinem Projekt erreichen, dass sich Schulen zu ihrem lokalen Umfeld und der Natur hin öffnen, um zukunftsrelevante Themen anschaulicher und lebensnaher vermitteln zu können. Dafür haben sie eigene Methoden und Formate entwickelt.

 

HOBOS 

Das Team von HOBOS (Honey Bee Online Studies) bringt Wissenschaft und Bienenforschung an die Schulen. Dafür wurde die HOBOSphere entwickelt, ein Forschungs-Bienenstock, an dem man das Verhalten der Bienen beobachten kann und mit dessen Hilfe Schülerinnen und Schüler zu Jungforschern in zahlreichen naturwissenschaftlichen Themen werden.

 

PLÖB – eine neue Arbeitskultur in der Schule 4.0 

Die Projektidee beschäftigt sich mit der Schaffung eines positiven Umfelds in Schulen und deren Gremien, um Probleme und Herausforderungen selbstorganisiert in den Blick nehmen und lösungsorientiert angehen zu können. Dafür wurde eine Methodik entwickelt, mit deren Hilfe möglichst viele Akteure am Prozess der Schulentwicklung teilhaben kann.

 

Inklusive Lern- und Lehrmaterialien für alle Sinne 

Ziel des Konzepts ist es, Lösungen zu finden, um Lesen und Schreiben für möglichst viele Lehrende und Lernende – auch z. B. Sehbehinderte – attraktiv und zugänglich zu gestalten. Dafür werden flexible Lernmethoden entwickelt, die durch entsprechenden Materialeinsatz und Haptik das Begreifen auf verschiedenen Ebenen ermöglichen sowie z. B. die Feinmotorik schulen sollen.

 

OASE 

Das Projektteam von OASE (Offene Arbeitsatmosphäre – Stille Einzelarbeit) hat sich eigeninitiativ auf den Weg gemacht, ihre Schule zu verändern. Dabei haben sie auch die räumlichen Verhältnisse in den Blick genommen und mit gestalterischen Mitteln nach Lösungen gesucht. Mit dem partizipativen Prozess, den sie dabei angestoßen haben, möchten sie Vorbild für andere Schulen sein.

 

PhotoVoice

„PhotoVoice“ hat eine sehr einfache Methodik entwickelt, wie man Schüler in den Schulentwicklungsprozess einbinden kann. Die Schüler werden in ihrer Lebenswelt abgeholt und können z. B. mit Hilfe des eigenen Smartphones Probleme identifizieren und visualisieren und sich so eine Stimme verschaffen.

 

Codingschule

Die „Codingschule“ möchte einen Raum schaffen, in dem Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler, aber auch Eltern die Digitalisierung des Lebens auf praktische und anschauliche Weise z. B. in Programmierkursen erklärt werden soll. Das Projekt will Schulen aktiv in ihrer Arbeit unterstützen und nicht etwa schulische Arbeit ersetzen.

 

SAUschlau durchs Dorf 

Um informelles Lernen zu ermöglichen, entwickelte die Projektgruppe ein Konzept, das es ermöglichen soll, den Schülern das Wissen und das Know-How von Experten und Bewohnern aus dem Dorf zugänglich zu machen, letztlich das ganze Dorf zu einem Lernort zu machen.

 

Wiesenfeld goes digital 

Das Team möchte ein „Digitales Lernatelier“ schaffen, das sich in die drei Bereiche Unterricht, Projekte und Medienzentrum unterteilt. Das medienpädagogische Konzept des Ateliers wird in einem beispielhaften partizipativen Prozess erarbeitet.

 

Die Frischluft-Box

Die Frischluft-Box fördert Partizipation und eigeninitiative Problemlösung durch spielerische Vermittlung des Design Thinking-Ansatzes  anhand eines frei zugänglichen Methoden-Baukastens. Der Baukasten besteht aus Lern- und Arbeitsmaterialien, die bei der Anwendung ausgewählter Methoden unterstützt.

Hans Sauer Preis 2017 – Coachingphase

Wir freuen uns aus knapp sechzig Einreichungen zum Thema ‚Schule macht sich…‘ zwanzig Konzepte für die Coachingphase ausgewählt zu haben. Die Qualität der Einreichungen war durchweg sehr positiv und die Bandbreite unterschiedlicher Themen gefällt uns sehr. Bei der Auswahl haben wir uns auf den Wunsch nach Konzepten mit Umsetzungspotential konzentriert und auf die Einbindung unterschiedlicher Akteure geachtet. Projekte die sich bereits in einem Umsetzungsstadium befinden konnten wir nicht berücksichtigen. Gerne stellen wir aber einzelne Projekte daraus in unserem Blog vor.

Gemeinsam mit dem Education Innovation Lab wurden Coaches für die zwanzig ausgewählten Teams gesucht und bereits ihren Projektpartnern vorgestellt. Einen großen Dank an die erhaltenen positiven Nachrichten über den Start der Coachingphase und die Initiative der Coaches!

Wir wünschen allen Teams eine erfolgreiche Coachingphase und stehen gerne für Unterstützung und Fragen zur Verfügung.

Verlängert! Noch bis zum 7. November 2016 einreichen.

Hans Sauer Preis 2017

Die Frist zur Bewerbung für den Hans Sauer Preis 2017 ‚Schule macht sich…‘ wurde verlängert: noch bis zum 7. November 2016 können Beiträge eingereicht werden, die Verleihung des Preises findet im Frühjahr 2017 in München statt. Zum Wettbewerb zugelassen sind ausschließlich Konzepte, nicht aber bereits realisierte Projekte. Partner sind das Education Innovation Lab und die Stiftung Deutsches Design Museum.

Der Hans Sauer Preis 2017 – Jetzt bewerben!

Schule macht sich...

Auch in diesem Jahr schreibt die Hans Sauer Stiftung einen Preis aus: diesmal in Kooperation mit dem Education Innovation LAB und der Stiftung Deutsches Design Museum. Unter dem Titel „Schule macht sich…“ suchen wir noch bis zum 31. Oktober 2016 Konzepte partizipativer Schulentwicklung. Teilnehmen können alle, die an diesem Thema Interesse haben.

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